Der Studentenkredit
Ein Kredit ist aus Sicht eines Kreditnehmers das Eingehen einer Geldschuld oder einer Sachschuld. Der Kredit wird in der Regel zeitlich verzögert oder in Raten an den Kreditgeber zurückgezahlt. Es gibt viele Arten von Krediten. Zum Beispiel den Ratenkredit, den Lieferantenkredit oder auch den Studentenkredit. Beim Studentenkredit ist der Kreis der Kreditnehmer beschränkt. Er umfasst nur Studenten.
Für Studenten sind finanzielle Engpässe an der Tagesordnung. Sie haben in der Regel keine oder kaum Gelegenheit eigenes Geld zu verdienen. In der Regel erhalten sie zwar Bafög, oder auch noch einen Taschengeldzuschuss von den Eltern, aber nach der Zahlung von Miete, Studiengebühren und Lebenshaltungskosten bleibt in der Regel Monat für Monat nicht viel übrig. Größere finanzielle Freiräume während des Studiums kann da schon ein Kredit speziell für Studenten schaffen, der eine feste monatliche Auszahlung über einen bestimmten Betrag garantiert. Bei einem Studentenkredit kann man in der Regel individuelle Auszahlungsphasen von bis zu 60 Monaten wählen.
Für Studenten lohnt es sich aber nicht gleich das Angebot der erst besten Bank anzunehmen. Ein Kreditvergleich lohnt sich auch hier, denn einige Banken bieten eine so genannte Rückzahlungsfreie Zeit während der Berufsfindungsphase an und zwar von bis zu 12 Monaten. Darüber hinaus können von Bank zu Bank unterschiedlich hohe Rückzahlungslaufzeiten gewählt werden, in der Regel von bis zu 144 Monaten.
Ein Studentenkredit hat also drei Phasen: Die erste Phase ist die monatliche Auszahlung, die zweite Phase ist die so genannte Rückzahlungsfreie Zeit und die dritte Phase ist der Beginn und die Dauer der Rückzahlung (in der Regel drei Monate nach Berufsstart).