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Das Mittelalter

Das Mittelalter nimmt einen sehr großen, aber auch dunklen Teil der Geschichte ein.
Hiermit wird speziell die europäische Epoche zwischen dem antiken Zeitalter und der Neuzeit.
Die neuzeitliche Entwicklung lässt sich ungefähr ab Mitte dem 15. Jahrhundert nachweisen.
Man spricht auch davon, dass in dieser Epoche die Entwicklungen von germanischen. slawischen und keltischen Stämmen zusammengeführt wird.
Seine nach Ständen geordnete Struktur markiert den Beginn einer neuen Gesellschaftsordnung.
Weitere elementare Geschehnisse waren unter anderem die gläubige Geisteshaltung, beziehingsweise dessen Neustrukturierung.
Außerdem kam es in dieser als dunkel bezeichneten Epoche zu einer Weiterentwicklung in Kunst und Wissenschaft.
Neue Stilebenen wurden entdeckt.
Eine gemeinsame Kultur- und Bildungssprache kam auf.
Die neue Ordnung führte letztendlich auch zu einem veränderten Weltbild.
Die vorher bestehenden Ansichten bezüglich Gott und die ihn verehrende Kunst projezierte sich mehr auf den Mensch und seine Umwelt.
Das Leben auf der Erde wurde den Menschen wichtiger.
Auch kennzeichnent für das Mittelalter ist dessen Wirtschaftsform, der Feudalismus.
Die Begriffsgebung des dunklen Zeitalters, wurde selbstverständlich erst in unserer Zeit geschaffen.
Im Mittelalter selbst bezeichnete man seine Epoche als den bisherigen überlegene.
Man sprach in diesem Zusammenhang auch von einem christlichen Zeitalter.
Das Mittelalter bezeichnet in erster Linie die Geschichte des christlichen Abendlandes.
Dieser galt bis zum Auftreten der Reformation.
Zeitlich spricht man von dieser Epoche vom 5. bis 6. Jahrhundert nach Christus bis etwa 1500.
Das wichtigste geschichtliche Geschehen zum Beginn der Epoche war das Ende der Völkerwanderung.
Das Ende kann mit Beginn der Renaissance bestimmt werden.
Die nicht immer einheitlichen Datierungen in unterschiedlichen geschichtlichen Quellen, lassen sich auf verschiedene relevante Aspekte zurückführen.
Eine der wichtigsten Erfindungen im Mittelalter war der Buchdruck.
Durch diesen wurde eine Verbreitung von Kultur, Wissen und Medien möglich.
Die gesamte Kulturwelt des Mittelalters veränderte sich nach Verwendung dieses neuen Drucksystems.
Vorher war es lediglich üblich Bücher abzuschreiben.
Diese Aufgabe wurde meist von wenigen Mönchen übernommen.
Der eigentliche Bedarf jedoch war schon damals viel größer.
Doch durch die feudalen Strukturen waren viele wissbegierige Menschen zu sehr in der damals extrem verbreiteten Landwirtschaft eingespannt.
In einer Welt in der die Religion und der Herrscher über alles gingen, war es nur wenigen vorbehalten sich zu bilden.
Im 19. Jahrhundert legte man im deutschsprachigen Raum eine dreiteilige Gliederung dem Mittealter zugrunde.
Somit erstreckt sich die 1. Phase von der Mitte des 6. Jahrhunderts bis etwa zum 11. Jahrhundert.
Diese erste Gliederungsphase wird auch als Frühmittelalter bezeichnet.
Die 2. Phase beginnt Anfang des 11. Jahrhunderts und reicht ist zur Mitte des 13. Jahrhunderts.
Dieser Zeitraum wird auch als Hochmittelalter bezeichnet.
Das Spätmittelalter wird etwa von 1250 bis 1500 datiert.
Mit Ende der Völkerwanderung begann der Aufstieg des Fränkischen Reiches.
Des Weiteren kam es bis Ende des 6. Jahrhunderts zur weitgehend kompletten Christianisierung Europa durch irische Missionare.
Den Höhepunkt erlebt diese Teilepoche mit der Krönung Karls des Großen zum Kaiser.
Nach dessen Tod begann der Zerfall der fränkischen Vorherrschaft in Europa.
Wirtschaftlich war der Tauschhandel das verbreitete System zur Warenerwerbung.
Das Hochmittelalter ist die Hochzeit des Rittertums und der Kreuzzüge.
Das römisch-deutsche Kaiserreich erreicht in dieser Zeit eine maßgebliche Vorherrschaft in Europa.
Die Wirtschaft, wie auch die Bevölkerung wächst und das Handwerk, wie auch der Handel erblüht.
Die Bildung wird nun auch Bürgerlichen möglich.
Die Geldwirtschaft wird immer wichtiger und entwickelt sich zu den frühen Formen des Kapitalismus.
Im Spätmittelalter kommt es zur Blütezeit des Bürgertums.
Die christlichen Staaten verlieren den4. Kreuzzug, errungen jedoch die Vorherrschaft auf der iberischen Halbinsel.
Die Pest veranlasst die Bevölkerung zu Aufständen und begünstigten die Machtschwindung des Rittertums.
Die Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen kennzeichnet das Ende des Mittelalters und löst einige Reformationsbewegungen hinsichtlich der Kirche aus.
Die Renaissance und die Entdeckung Amerikas durch Christoph Columbus erbringen der Welt ungeahnte Fortschritte.
Die Neuzeit war nun nicht mehr aufzuhalten.

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