Das Telefon
Das Telefon wird benutzt zur Übermittlung von fernmündlichen Nachrichten. Es wird der Schall durch ein Mikrofon in elektrische Signale umgewandelt und der Empfänger bekommt die Schallwelle. Auf der Empfangsseite wird der Lautsprecher eingesetzt. In den 30er Jahren wurde das bekannte Wand-und Tischmodell eingeführt, später war es auch in der Farbe grau zu erhalten. In den 70er Jahren wurde der Wählapparat dann schon moderner und man konnte gegen Aufpreis auch farbige Telefone erwerben. Und ab 1980 gab es dann die Tastentelefone, man konnte aber damals die Apparate bei der Fernmeldedirektion nur mieten. Auch heute noch werden die Telefone über Kabelnetze der verschiedenen Telefongesellschaften an die zuständigen Vermittlungsstellen geschaltet. In den letzten Jahren wurden durch die Auto- und Mobiltelefone auch die kabellosen Funkkanäle benutzt. In den Anfangszeiten waren an jeden Telefon zwei Drähte an den Telegraphenmasten angebracht die sie zu einer Zentralstelle funkten. Wegen des hohen Störfaktors wurde in Deutschland Ende des 18. Jahrhunderts das gesamte Telegrafennetz unterirdisch als Kabelnetz verlegt. 1881 wurde es vorläufig abgeschlossen, denn es waren bereits über 30 Millionen Mark verbaut worden. Erst nach dem ersten Weltkrieg wurde das Fernsprechnetz weiterverlegt. In den 80er Jahren gab es dann die ersten Satellitentelefone, wo man erstmals weltweit telefonieren konnte. 1995 kamen dann die ersten Schnurlostelefone auf den Markt. Dabei wird die Basisstation für den Gesprächsaufbau benutzt. Das Handy ist das tragbare Telefon das über Funk mit dem Telefonnetz kommuniziert, daher ist es auch völlig egal von welchem Ort aus man spricht. Die weltweit verbreiteste Sonderform des Telefons war die Telefonzelle oder Telefonhäuschen mit fest installierten Geldtelefonen.